Gerätehaus – Ideal für Gartengeräte
Ein Gerätehaus ist bestens dazu geeignet, Gartengeräte unterzustellen. Dadurch sind die Geräte vor Wind und Wetter geschützt und haben eine sehr viel längere Lebensdauer. Im Gerätehaus kann aber auch Obst gelagert werden, da sie meistens nur ein kleines Fenster haben und somit im Innenraum etwas dunkler sind wie Gartenhäuser.
Gerätehäuser werden aus verschiedenen Materialien angeboten. Es gibt sie aus Stahlblech und aus Holz. Ein Gerätehaus aus Stahlblech ist sehr leicht aufzubauen. Die Wände und das Dach sind meistens aus Profilblechen geformt und schon komplett vorgebohrt. Die einzelnen Bauteile müssen lediglich zusammen geschraubt werden. Dazu ist noch nicht einmal handwerkliches Geschick von Nöten. Es ist nur eine zweite Person notwendig, weil die einzelnen Teile mitunter etwas unhandlich sein können.
Ein Gerätehaus aus Holz ist in der Regel genauso wie ein Gartenhaus aus Holz. Am beliebtesten sind da die Gartenhäuser in Blockbohlenbauweise. Diese können auch relativ einfach aufgebaut werden. Die einzelnen Bohlen werden bei derartigen Gerätehäusern bzw. Gartenhäusern einfach zusammengesteckt. Das einzige Werkzeug, das bei der Montage gebraucht wird, ist ein Hammer. Dieser ist nötig, um die Bretter des Dachs auf die Pfetten zu nageln. Auf Gerätehäusern aus Holz sollte das Dach nach dem Aufbau unbedingt mit Dachpappe eingedeckt werden.
Der Unterschied zwischen einem Gartenhaus und einem Gerätehaus liegt darin, dass beim Gerätehaus die Eingangstür in der Regel größer ist und die Fenster etwas kleiner. Bei Gerätehäusern handelt es sich schließlich um einen Nutzraum, der möglichst praktische Eigenschaften haben sollte. Richtige Gartenhäuser sind meistens etwas größer und sehen schöner aus. Sie sind ja dazu gedacht, dass man sich darin erholen und die Freizeit genießen soll. Das heißt aber nicht, dass ein Gartenhaus grundsätzlich größer ist wie ein Gerätehaus. Gerätehäuser gibt es mittlerweile in diversen Größen. Der neueste Trend geht in Richtung Modulbauweise. Dadurch kann die erforderliche Größe mit der Anzahl der Module erreicht werden. Derartige Gartenhäuser sind meistens aus Metall. Es gibt inzwischen sehr dekorative Gerätehäuser aus Stahlblech.
Bevor man jedoch ein Gartenhaus aufstellt, müssen zuvor einige Dinge geklärt werden. In einigen Gemeinden und Städten ist für den Bau von Gartenhäusern eine Baugenehmigung erforderlich. Aus diesem Grund sollte man sich rechtzeitig bei der zuständigen Baubehörde erkundigen, damit es im Nachhinein keinen Ärger gibt. Aber auch in dem Fall, dass keine Genehmigung erforderlich ist, sollte ein günstiger Standort gewählt werden. Auf gar keinen Fall sollte ein Gartenhaus so aufgestellt werden, dass sich der Nachbar dadurch gestört fühlt. Doch nicht nur rechtliche Dinge müssen im Voraus geklärt werden. Sobald ein passender Standort gefunden ist, muss dieser vorbereitet werden. Es empfiehlt sich, etwas vom Erdreich abzutragen und anschließend mit Kies aufzufüllen. Der Kies sollte dann noch verdichtet werden. Das erhöht die Standfestigkeit des Gartenhauses sehr stark. Stellt man ein Gartenhaus auf unbefestigtem Untergrund, besteht die Gefahr, dass dieser bei starkem Regen aufweichen könnte. Dadurch kann sich das Gartenhaus verziehen. Einige Hersteller von Gartenhäuser bieten auch passende Fundamente aus Stahl an. Diese können natürlich auch verwendet werden. Das erhöht zwar den Kaufpreis etwas, aber dafür werden aufwendige Erdarbeiten gespart.