Ein Carport gibt Ihrem Auto ein zu Hause
Ein Carport ist eine gute Alternative zur Garage. Es bietet dem Auto Schutz vor Rege, Hagel und vor allem vereisten Scheiben. Im Vergleich zu einer Garage bieten Carports den Vorteil, dass aufgrund der zumeist offenen Bauweise, das Auto schneller abtrocknet. In einigen Bundesländern wird zur Errichtung eines Carports noch nicht einmal eine Baugenehmigung benötigt. Da die Gesetzeslage nicht ganz eindeutig ist, sollten vor dem Baubeginn auf jeden Fall geklärt werden, ob eine Genehmigungspflicht besteht.
Carports gibt es überall dort, wo es auch Gartenhäuser gibt. Meistens findet man sie in Baumärkten, in Versandhäusern oder im Internet. In der Regel werden sie dann als Bausatz geliefert. Ein einfacher Carport aus Holz lässt sich relativ einfach von zwei bis drei Personen, die über etwas handwerkliches Geschick verfügen, aufstellen. Die Wahl des richtigen Materials ist entscheidend für die Haltbarkeit. Die meisten Carports bestehen aus einer Holzkonstruktion. Für Carports aus Holz sollte schon eine etwas höherwertige Holzqualität, wie beispielsweise Douglasienholz, verwendet werden. Aus derartigem Holz werden auch hochwertige Gartenhäuser hergestellt. Douglasienholz hat nämlich den großen Vorteil, dass es einen natürlichen Schutz vor Schädlingen, wie Holzwürmer oder Ähnlichem, besitzen. Das erspart eine spätere Nachbehandlung. Carports haben in den meisten Fällen ein Flachdach. Dieses sollte allerdings eine geringe Neigung aufweisen, damit das Wasser gut ablaufen kann. Zur Dacheindeckung wird in den meisten Fällen Trapezblech genommen. Das ist sehr langlebig und aufgrund des Profils sehr stabil. Ein Carport muss aber nicht zwangsläufig nach allen Seiten offen sein. Mitunter ist es auch ratsam, eine oder zwei Seiten zu schließen. Dadurch wird der Schutz des Fahrzeugs noch mehr erhöht. Sehr beliebt sind auch kleine Geräteschuppen oder Gartenhäuser, die direkt mit dem Carport verbunden sind. Damit wird erreicht, dass eine Wand geschlossen ist und gleichzeitig ein Raum zur Unterbringung von Winterreifen oder ähnlichen Gegenständen erschaffen wird.
Es gibt natürlich auch sehr aufwendig konstruierte Carports. Es werden Aluminiumkonstruktionen in diversen Größen und Formen angeboten. Je aufwendiger ein Carport allerdings konstruiert ist, desto schwieriger wird auch der Aufbau. Das kann dazu führen, dass fachmännische Hilfe in Anspruch genommen werden muss. Am flexibelsten gestalten lassen sich Carports, die aus einem Mauerwerk bestehen. Diese sollten unbedingt von einem Fachmann aufgebaut werden. Diese Variante ist besonders empfehlenswert, wenn sich der Carport im Aussehen an vorhandenen Gebäuden, wie beispielsweise das Wohnhaus oder Gartenhäuser, anlehnen soll. Für Carports, die ein festes Fundament haben und aus Mauerwerk bestehen, wird aber auf jeden Fall eine Baugenehmigung der örtlichen Baubehörde benötigt. Bei der individuellen Gestaltung des Carports lässt sich auch die Dachform an vorhandene Gebäude anpassen. Besonders eindrucksvoll sind dabei das Satteldach und das Walmdach, wie man es oft auf Gartenhäuser findet. Das hängt immer davon ab, wie die Dächer der anderen Gebäude in der unmittelbaren Nähe des Carports beschaffen sind.
Ob jetzt ein einfacher oder ein extravaganter Carport errichtet werden, hängt immer von den eigenen Ansprüchen ab. Es sollte aber auf jeden Fall auch daran gedacht werden, dass das Regenwasser irgendwie ablaufen muss. Deshalb ist eine Regenrinne ein sinnvolles Zubehör. Ist keine Regenrinne vorhanden, entsteht an der Stelle, an der das Wasser vom Dach läuft mit der Zeit ein kleiner Graben.